Die meisten Trauungen finden in den Sommermonaten statt, einige auch noch im Frühling und einige im Spätsommer und Anfangsherbst. Die Hoffnung ist bei allen dieselbe: Gutes Wetter soll sein, damit zumindest der zeremonielle Teil draußen stattfinden kann. Meistens klappt das auch. Und manchmal scheint das Wetter nur für die Zeremonie eine “kleine Ausnahme” zu machen, um im Anschluss wieder auf “Schietwetter” umzustellen.
Manche Tage sind aber einfach nicht offen für eine kleine Himmelsöffnung und die Trauung muss in die “Schlecht-Wetter-Variante” verschoben werden, das heißt nach drinnen.
Was vorher in Gedanken der Super-GAU war, wird zur Realität und diese hat – wahr geworden – nichts mit dem zu tun, was wir vorher dachten. Denn für das Anliegen, das wir an die Zeremonie haben, nämlich ein Gefühl der Verbundenheit und der Liebe fühlbar zu machen, ist es egal, ob wir ein Dach über dem Kopf haben oder nicht. Den Gefühlen, die die Dreiviertelstunde über den Raum einnehmen werden, ist das Wetter TOTAL egal.
Der Moment ist nicht abhängig von irgendetwas außer von eurer Empfindungsfähigkeit und eurer Freude, gemeinsam dort zu sein, um euch ein Versprechen zu geben.
So manches Mal ist das Wetter sogar ein versteckter Helfer, denn wenn es draußen regnet, findet die Party auf jeden Fall innen statt. Und eine volle Tanzfläche lädt eher ein als eine leere.
Egal wie das Wetter am Ende ist: Ihr seid da, eure Gäste sind da, eure Rednerin ist da. Es wird gut. Das Wetter sollte nur für eins gut sein: Eine gute Geschichte.